um Moldi und seine neue Chefin und Teampartnerin zu beglückwünschen.
Von Jung und Alt gab es viele, viele Geschenke, die ein Pferd und seine Reiterin für die weitere Ausbildung oder für den sofortigen Verzehr gebrauchen können.
Hi, meine lieben Arbeitskollegen, die ihr da heißt Beli, Reifur, Bjartur, Bjarmi, Gandur, Gunnar und meine liebe Arbeitskollegin namens Grima. Wie ihr bestimmt schon gehört habt, müßt ihr in Zukunft ohne mich klarkommen, denn ab sofort arbeite ich in einer anderen Abteilung ( natürlich in derselben Firma ). Wir treffen uns weiterhin in der Rauhfutterkantine, an der Wasser-Bar und möglicherweise auch zu gemeinsamen Ausflügen. Bin gespannt auf meinen neuen Job, meine neue Chefin ist total in Ordnung und alles andere auch: geregelte Arbeitszeiten, Überstunden nur mit doppeltem Kraftfutterausgleich, Extra-Weihnachtsrationen, undsoweiterundsofort, also alles wie gehabt. Dazu kommen neue interessante Tätigkeiten und weitere Fortbildungen. Im Übrigen bin ich auch weiterhin für jeden Spaß zu haben - ihr kennt ja mich und meinen Übermut !
Zur Feier des Tages werde ich heute eine Runde Möhren für euch alle ausgeben und dann ganz kräftig mit euch zusammen feiern !!! Freut euch mit mir - euer Moldi
Liebste Tinna ! Ich bin Dir dankbar. Ich bin Dir sogar sehr dankbar. Denn ohne Dich - ich weiß nicht, wie alles geworden wäre.
Erinnerst Du Dich noch an das erste Mal, als wir uns getroffen haben, ich war sechs Jahre und Du sechsundzwanzig Jahre alt. Ich kannte Dich seit zwei Stunden und ich wusste, dass mir ab jetzt alle anderen, jüngeren oder schnelleren Pferde egal sein würden. Denn ich hatte Dich gefunden. Wir haben soviel zusammen erlebt.
In den ersten paar Jahren habe ich immer darum gekämpft, Dein Halfter in den Händen haben zu können und Dich am besten auch noch in der Reitstunde reiten zu können, aber nach und nach war es fast schon ein Gesetz, dass ich Dich versorgte und ritt.
An einem Samstag, ich werde es nie, nie vergessen, konnte ich Dich einmal nicht reiten. Yvonne war der Meinung, dass "Pferdewechsel" mal gut für uns als Reitgruppe wäre. Ich mußte also Bjartur reiten, aber zwischendurch guckte ich immer zu Dir rüber. Du warst mal wieder frech und ärgertest Deine Reiterin ziemlich. Nicht an der Gruppe vorbeizutraben, das kannte ich auch von Dir, aber eigentlich bekamen wir das zusammen doch immer ganz gut in den Griff. Und dann sagte Yvonne, ganz beiläufig, als ob sie das nur in sich hinein nuscheln wollte: " Bei Julia sieht alles immer so einfach aus. Tja, so ist es eben doch nicht. Julia ist die beste Tinna-Reiterin, die ich kenne." Als sie das gesagt hatte, freute ich mich so sehr. Ich verstand, dass das, was zwischen uns beiden war, richtige Freundschaft war. Nicht nur wir merkten es, sondern mittlerweile auch andere. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass wir ein richtiges Team waren.
Später, als wir beide älter waren, definierte ich diese Freundschaft ein wenig anders. Tinna und ich, wir waren Freunde. Und wie das bei Freunden so ist, jeder darf mal zickig sein und jeder darf mal schlecht drauf sein, der andere hat es zu akzeptieren. Es gab keinen Boss oder so. Wir hörten, so gut es ging, dem anderen zu und stellten uns auf den anderen ein. So denke ich jetzt. Früher wusste ich nur, dass ich Dich liebe und dass Du, obwohl Du "nur" ein Pferd warst und nicht sprechen konntest, so sehr wichtig für mich warst. Ich war Dir immer und immer wieder dankbar, dass Du da warst und mir zuhören konntest.
Dann kam ein grosser Tag für uns. Der Peerstall wurde 25 Jahre alt. Und es sollte ein Turnier stattfinden UND WIR BEIDE DURFTEN ZUSAMMEN TEILNEHMEN.
Mein Ziel für dieses Turnier war nur, allen zu beweisen, dass das Alter des Pferdes oder des Reiters nebensächlich ist. Schliesslich warst Du schon dreissig Jahre und ich erst zehn Jahre alt.
Wir meisterten zusammen die Geschicklichkeits - prüfung und die Kreuz - prüfung in Deinem Nähmaschinentrab ohne Probleme. Und wieder wurde mir bewusst, wie viel Glück ich mit Dir hatte und wie dankbar ich Dir sein konnte.
Die Zeit ging vorüber und ich war nun elf und Du einunddreissig Jahre alt. Und so war es dann auch, als langsam Dein Augenlicht schlechter wurde. Am Anfang fiel mir das gar nicht auf, denn Du warst noch so normal, dachte ich. Das Putzen, Versorgen und Reiten machte immer noch so viel Spass und ich hatte immer noch das Gefühl, dass wir etwas Besonderes waren.
Genia fand bei Momo einen schönen Platz, wo Du Dich sicher fühlen konntest und ab da begann eigent - lich der intensivste Teil unserer Freundschaft. Schliesslich durftest Du ein halbes Jahr später in Deinen Ruhestand gehen.
Am Anfang dachte ich, dass es sehr, sehr schwer sein wird, Dich nicht mehr zu reiten, aber schon schnell merkte ich, dass sich jetzt noch mehr aus uns entwickelte. Ich hatte Dich dann noch dreieinhalb Jahre fast für mich alleine. Natürlich gehörtest Du immer noch Genia, aber wie oft tat ich innerlich einfach so, als ob Du mir gehören würdest. Eine Traumvorstellung. Wie oft habe ich ernsthaft überlegt, mir diesen Traum wahr zu machen, aber meine Freundinnen haben mich immer und immer wieder auf den Boden geholt. Ich hatte Dich doch jetzt schon so gut wie für mich alleine und ausserdem ging es Dir bei Genia immer ausgezeichnet. Irgendwo blieb aber immer noch ein Funken Hoffnung für mich, dass Du je mir gehören würdest. Und dieser Funken Hoffnung, der blieb bis zum Schluss.
In diesen dreieinhalb Jahren, in denen ich mich noch um Dich kümmerte, passierte noch so einiges. Wie oft fandest Du lustige Ausflüge auf die Handtuch- weide lustiger, als nur im Auslauf zu stehen. Wir hatten ab und zu unsere kleinen Differenzen, aber diese stärkten unsere Freundschaft nur noch mehr, weil wir uns immer besser kennenlernten.
So Tinna - mein liebster schwarzer Feuerstein - wenn ich hier nun alles erzählen würde, was wir zusammen erlebt haben, dann würde ich wohl nie zum Schluss kommen. Eine Sache möchte ich Dir aber gerne doch erzählen. Es gab einen Tag, wo ich Dich mehr brauchte denn je. Das war der Tag, an dem Gambri den Peerstall verliess. So eine schwere Zeit hatte ich bis dahin wohl noch nie erlebt, aber ich konnte zu Dir, immer! Du hast mir zugehört. Dies war wieder so ein Augen - blick, in dem ich froh war, dass ich Dich hatte und wie dankbar ich eigentlich war, dass es Dich gab.
Den Sommer 2009 genossen wir beide noch in vollen Zügen. Wir kosteten jede Minute, die wir zusammen hatten, ganz aus. Du warst jetzt immerhin vierunddreissigeinhalb Jahre und ich vierzehn Jahre. Aber trotzdem: Für mich waren wir immer noch das Team von früher!
Irgendwann kam der Tag, an dem ich mich von Dir verabschieden musste. Mir brach es das Herz. Schliesslich brauchte ich Dich doch hier. Ich brauchte Dich hier doch ganz oft. Ohne Dich funktionierte das hier doch nicht. Du konntest mich doch hier nicht einfach so alleine lassen. Wir waren doch immer ein Team gewesen.
Du spürtest diese innere Traurigkeit sehr genau. Du hast dann Deinen Kopf auf meine Schulter gelegt und mich angepustet. An das werde ich mich immer, immer erinnern. Und in dem Moment wurde mir klar, dass ich nun an der Reihe war. Ich musste Dir helfen. Ich musste Dich gehen lassen. Du brauchtest jetzt einmal meine Hilfe. Du hattest mir doch so oft geholfen. Und so denk ich immer noch: Ich werde Dir nie alles zurückgeben können,was Du mir gegeben hast, aber Dich gehen zu lassen.....Das war ich Dir schuldig.
Seit dem Tag, als Du uns verlassen hast, steht bei mir ein Teelicht in meinem Zimmer. Es brennt immer. Du brennst in meinem Herzen.
Tinna, ich werde Dich nie vergessen. Ich liebe Dich.
Wir vermissen unseren Kater Smoky. Am Dienstag, den 10. November haben wir ihn am Nachmittag noch in der Tenne gesehen, abends kam er nicht zur Fütterung. Wir haben ihn überall gesucht, bisher leider ohne Ergebnis.
Er klettert sehr gern auf hohe Bäume, und es ist schon vorgekommen, daß er sich ohne Hilfe nicht mehr heruntergetraut hat. Durch lautes Miauen hat er uns dann auf seine mißliche Lage aufmerksam gemacht.
Möglicherweise ist er unbemerkt in ein fremdes Auto gestiegen und als "blinder Passagier" mitgefahren, am Zielort ausgestiegen und findet nun nicht mehr zurück nach Hause. Vielleicht ist er irgendwo versehentlich eingesperrt worden, in einem Schuppen oder in einer Garage. Vielleicht ist er auch überfahren oder angefahren worden.
Smoky ist grau getigert mit einem weißen Brustlatz, er hat weiße Vorderpfoten und an den Hinterbeinen weiße "Stiefel". Wer etwas über Smokys Verbleib erfahren hat, melde sich doch bitte bei uns im Peerstall. Telefon: 04101 64904
Nach zwei Jahrzehnten ohne Peerstall und ohne Islandpferde ein nettes Wiedersehen! Und kein Problem, sich nach so langer Zeit wieder heimisch zu fühlen.... Weiterhin viel Freude, liebe Wiedereinsteigerin!
Eine unserer Reit - schülerinnen hat ihre Ferien auf dem Elfur-Hof verbracht. Sie lernte die Elfur-Pferde kennen und hat Skynnja wiedergetroffen, die vor einem Jahr dort eine neue Heimat und neue Freundinnen gefunden hat. Skynnja fühlt sich wohl, hat Spaß an den vielen Ausritten und es geht ihr gut. Sie läßt alle Peerstall-Pferde "schön grüßen", besonders natürlich die Stuten Gletta, Hryna und Bletta!
TINNA, unser " schwarzer Feuerstein " versprüht jetzt seine Funken im Pferdehimmel
Vor rund zwanzig Jahren kam eine Stute zu uns in den Peerstall, ein neues Schulpferd namens Tinna: klein, kernig, kräftig, knuddelig und kohlpechrabenschwarz mit pfiffigen Augen und einer gehörigen Portion Selbstbewußtsein! Bei unseren Reitschülern war sie bald heiß geliebt oder.....gefürchtet. Denn Tinna wußte, wo es langgeht. Sie kannte alle Tricks und ihr Repertoire an Möglichkeiten, eine Reitstunde mit ihren Einfällen zu gestalten, war unerschöpflich. Wer sie liebte, konnte mit ihren lustigen Ideen umgehen - wer auf Tinna nur seine Reitkünste beweisen wollte, wurde von ihr eines Besseren belehrt und beendete die Reitstunde in angemessener Bescheidenheit.....
Viele Reitstunden hat Tinna mit ihrer übermütigen Art bereichert und viele, viele Reitschüler und Reitschülerinnen werden sich auch heute noch an sie erinnern und wissen, daß sie Tinna viel zu verdanken haben.
Doch auch Tinna wurde älter und als sie die dreißig überschritten hatte, wurden ihre Augen schwächer und die Sehkraft ließ nach. Wir beendeten ihr Arbeitsleben als Reitpferd und zusammen mit Momo begann für Tinna eine beschauliche, entspannte Zeit als Rentnerin.
Unsere Tinna, die ihrem Namen "schwarzer Feuerstein" immer alle Ehre machte, wurde am 8.April dieses Jahres vierunddreißig Jahre alt. Am 27.Oktober ist sie in den Pferdehimmel gewandert.... Wer Tinna, diese ganz besondere Pferdepersönlichkeit, gekannt hat, wird traurig sein....
September 2009: Das Reiterleben ist wieder bunt geworden....
...mit einem schwarzen Pferd!
Und dazu erreichte uns diese Nachricht wie im Fluge:
Gestatten? Mein Name ist FLUGA VON BODENBACH - und ich habe das Herz meiner neuen Reiterin im Flug erobert! Eigentlich wollte sie ja gar keine Stute, aber mit mir hatte sie nicht gerechnet. Ein Blick von mir und einmal mit mir getanzt und schon war es um sie geschehen! Es dauerte nicht lange und sie kam mit dem Hänger vorgefahren um mich abzuholen - ich fahre ausgesprochen gern und konnte es kaum erwarten einzusteigen!
Ich bin sieben Jahre alt und in Bodenbach in der Eifel geboren. Meine Kindheit im Kreise meiner Familie war unbeschwert, aber ich war sehr froh, als ich endlich anfangen durfte zu arbeiten und zu lernen. Ich bin ziemlich unternehmungslustig und freue mich riesig auf meine neue Welt! Herzliche Grüße - Eure Fluga
Unsere besten Wünsche aus dem Peerstall gehen in die Ferne zu Fluga und ihrer lieben Reiterin!
Ein Hochzeitsmärchen - Cordu und Heiko zum 1.August 2009 gewidmet -
Es war einmal ein kleiner schwarzer Hund, der lebte glücklich und zufrieden im Peerstall - Land. Eines Tages hörte er, daß die Menschen von einem grossen Fest sprachen. Cordu, die " Stallälteste " ( so genannt, da sie von Kindesbeinen an im Peerstall - Land verwurzelt war ), wollte heiraten. Seit zwölf Jahren waren Cordu und ihr zukünftiger Gemahl Heiko einander versprochen und ein Paar, und in diesem Sommer sollte Hochzeit gefeiert werden - oben im Leuchtenden Turm auf dem fernen Eiland Pellworm weit draußen im Nordmeer.
Als der kleine schwarze Hund seineMenschendarüber sprechen hörte, sagte er sich: " Ich möchte dabei sein ". Und er zog sich seine schönsten weißen Socken an, schnappte sich ein Zauberstöckchen und machte sich auf den Weg.
Er rannte zum großen Fluß und dachte: Vielleicht kann ein Schiff mich mitnehmen zum fernen Eiland im Nordmeer. Doch keines hielt an.
Da lief er hinein in das blaue Wasser, den Wellen entgegen.....
....die Gischt spritzte hoch und er schwamm und paddelte unermüdlich durch die Fluten, weit hinaus bis in das grosse Nordmeer.
In der Ferne sah er das Eiland und auch den Leuchtenden Turm.
Sein Zauberstöckchen hielt er fest zwischen den Zähnen, es gab ihm unendliche Kräfte. So erreichte er wohlbehalten die Hochzeits - Insel Pellworm und.....
....mit einem riesigen Satz und voller Freude katapultierte er sich an das Ufer ! Er hatte es geschafft !
Hoch oben auf dem Leuchtenden Turm stand das Brautpaar, wunderschön anzusehen. Beide blickten über das herrliche Land der Insel, weit hinaus auf das offene Meer. Hatten sie ihren seltsamen Hochzeitsgast, den kleinen schwarzen Hund aus dem Peerstall - Land, erwartet? Ganz bestimmt, denn er war dabei, als die Brautleute, die so viele Jahre auf diesen Tag gewartet hatten, sich ihr Ja - Wort gaben. Er überbrachte ihnen die guten Wünsche aller Menschen aus dem Peerstall - Land und schenkte ihnen sein Zauberstöckchen, auf daß sie lange und glücklich zusammen leben.....
Die Hochzeitsfeier war das allerschönste Fest, und als die feierliche Zeremonie sich dem Ende zuneigte, warf die glück - liche Braut ihren bunten Hochzeits - strauß vom Leuchtenden Turm herab in die jubelnde Menge.... und da fing ihn? Wir verraten es noch nicht....
Nun werdet Ihr fragen, wie der kleine schwarze Hund wieder in seine Heimat zurückkehren konnte, ohne erneut durch das Nordmeer zu schwimmen. Natürlich durfte er mit dem frisch vermählten Paar in der von zwei munteren Pferden gezogenen Hochzeitskutsche zum Hafen fahren .
Bevor das Hochzeitspaar mit den Hochzeitsgästen und dem kleinen schwarzen Hund die Insel Pellworm verließ, winkten sie alle noch einmal dem Leuchtenden Turm zu....... Ihr Traum hat sich, wie im Märchen, erfüllt. Die wunderbare Zeit, die sie auf dem Eiland erlebt hatten, zog noch einmal an ihnen vorüber und sie waren voller Dankbarkeit für die unzähligen guten Wünsche, die sie von überallher erreicht hatten.
Wir aus dem Peerstall gratulieren Cordu und Heiko sehr herzlich und wünschen Ihnen für ihre gemeinsame Zukunft alles Liebe und Gute.
Wieder einmal war es soweit: Sommerferien und der Appener Ferien - spaß, an dem sich die Peerstall - Schulpferde und ein engagiertes, jugendliches Helferteam beteiligten. ( Ihnen allen ein grosses Danke - schön für ihren ehrenamtlichen Einsatz !) Erwartungsvoll trafen die zwölf Kinder im Peerstall ein und wurden mit "ihren" Reitpferden Beli, Bjartur, Grima, Gandur, Bjarmi und Reifur bekanntgemacht. Gemeinsam wurden die Pferde geholt und dann...
von allen Seiten gründlichst gestriegelt und geputzt.
Nach dem Satteln durfte sich die erste Gruppe auf`s Pferd schwingen..
......und den Reitplatz erobern,
dann wurde getauscht und auch die zweite Gruppe.....
drehte gekonnt ihre Runden im Schritt oder Trab.
Die Zeit verging wie im Fluge, oder besser, wie beim Reiten..... viel zu schnell war die Reitstunde vorbei. Nach dem Füttern der braven Pferde hieß es Abschied nehmen und " Auf Wiedersehen bis zum nächsten Appener Ferienspaß " !
Ein Sommertag in den Ferien - und endlich wieder einmal ein Pferde- nachmittag für den jüngsten Reiternachwuchs...
Der Weg zum Reitplatz....
.....ist schon fast wie ein kleiner Ausritt
Ljufi und Bjartur: freundlich, geduldig und zuverlässig. Alle Kinder fassten schnell Vertrauen zu den beiden Pferden und waren sehr geschickt bei "Kunststücken" und flottem Tempo !
Die Pferdebegeisterung der Kinder: ward sie ererbt von ihren Müttern ?? Wir freuen uns, wenn wir alle bald einmal wiedersehen !
An diesem Sonnabend haben wir ein Pferd und seine neue Besitzerin gefeiert, für die ein Traum in Erfüllung ging...wir gratulieren und wünschen den beiden alles Gute !!! Wer genau hinschaut, weiß schon, um welches Pferd es geht, denn nur diese Stute hat so wunderschöne Ohren........
Leckerer Kuchen steht bereit, der neue Putzkasten und Futtereimer sind beschriftet, ein Halfter angepasst............
...und dann ist der langersehnte Augenblick ganz plötzlich da..... das Glück ist kaum zu fassen!
Rökkva kam vor einigen Jahren vom Nordsternhof zum Peerstall. Nach einer gründlichen Ausbildung wurde sie ein sehr beliebtes Schulpferd. Nun hat sie "ihren Menschen" gefunden. Viele unserer Reitschülerinnen werden sicherlich sehr betrübt sein, weil sie Rökkva nun nicht mehr reiten können - aber vielleicht tröstet sie der Gedanke, daß Rökkva jetzt viel Neues lernen und erleben kann. Und natürlich können alle sie besuchen, denn Rökkva wird ja auch weiterhin im Peerstall wohnen.
Die Peerstall - Rallye, organisiert von den Siegerinnen der letztjährigen Rallye, lockte etliche Teams auf die Piste.....sprich in den Klövensteener Forst. Die Besten des Vorjahres hatten allerbeste Ideen und verlangten von den Teilnehmerinnen Höchstleistungen bei den einzelnen Aufgaben. Gefragt waren nicht nur Ortskenntnisse, Geschicklichkeit und gutes Reiten - auch Modebewußtsein und literarisches Spezialwissen brachten entscheidende Punkte.
Auf zur
Peerstall -
Rallye !
Treffsicherheit und ein scheufreies Pferd, Konzentration bei den Erklärungen der Helferinnen .....
....zwischendurch die schönen
Reitwege geniessen und ganz
nebenbei darüber nachdenken,
welcher Vogel wann welchen
Wurm fressen könnte....
.......voll den Durchblick haben und nur noch an der Reithose zu erkennen sind diese Rallye - Reiterinnen ...
Bei herrlichem Sommerwetter mit Sonne und Wolken fand am ersten Juli - Wochenende das Haidbrookturnier statt. Viele Freizeitreiter- und -reiterinnen folgten der Einladung zu diesem Ereignis und freuten sich über die Gastfreundschaft der Haidbrooker. Auch etliche Peerstaller ritten wieder mit oder starteten zum ersten Mal, stellten sich den gestrengen und trotzdem wohlwollenden Richteraugen... Herzlichen Dank an die unermüdlichen Veranstalter und ihr Helferteam, die ein umfangreiches Programm gestaltet haben!
Haidbrookturnier "all inclusive": Preise, Schleifen, Sonnenbrand!
ein sieg- reiches Peerstall - Team: unsere jüngste Reiterin, eine jugendliche Pferde - Führerin und ein Pferd im Senioren- alter..... goldene Schleife und Siegerpokal sind nicht mehr weit. Herzlichen Glückwunsch den Dreien!
Im Juni haben wir den schon zur Tradition gewordenen jährlichen Reitkurs mit Andre veranstaltet.
Nachdem in den Tagen vor dem Ereignis unwetter- artige Regengüsse die Töltbahn beinahe in einen reissenden Fluss verwandelt und die Gesichter der Kurs- Teilnehmerinnen einen leicht besorgten Ausdruck angenommen hatten, zeigte sich doch noch rechtzeitig die Sonne und der Wettergott schuf ideale Bedingungen für`s Reiten und Zuschauen.
Zwei Tage lang wurde fleissig geritten. Unermüdlich gab Andre seine Anweisungen und Tipps: Ob Taktverbesserung oder Tempovarianz, ob Grundgangarten oder Tölt, ob erste Versuche zum Passreiten oder Herausfinden des Grundtempos - Andre hatte viele Ideen und war am Abend des zweiten Tages auch nur ein ganz kleines bißchen heiser....
"bildungshungrige" Reitschülerinnen und Pferde, die ihre Ohren spitzen, wenn der "grosse Meister" spricht - eine erfolgversprechende Kombination!
Und natürlich kamen auch Geselligkeit, Fachgespräche und gemeinsame Mahlzeiten nicht zu kurz.
Nach diesem lehrreichen und sonnigen Wochenende brachten zum Abschluß einige Runden Schritt am langen Zügel die richtige und wohlverdiente Entspannung - hinein in den Sonnenuntergang!
Voller Ungeduld warten die Pferde auf das Öffnen des Weidetores. Auch die beiden Neulinge lassen sich anstecken von der allgemeinen Aufgeregtheit der Herde, obwohl sie den ersten Weidegang bei uns im Peerstall noch nie miterlebt haben. Woher wissen die Pferde nur, daß dieses Ereignis jetzt unmittelbar bevorsteht?
Haben sie einen extra Sinn dafür oder schliessen sie nach Anzahl der Kameras auf diesen besonders schönen Tag im Pferdeleben?
Wenn das Tor offen ist, gibt es kein Halten mehr:
eine Staubwolke erfüllt die Luft und das Dröhnen der Hufe lässt die Erde erzittern!
Das ist der Sturm....
........vor der Ruhe!
und auch die Fotografen können jetzt ganz ohne Hektik ihre Fotos von friedlich grasenden Pferden machen
Wir begrüssen " Draumur vom Eichenhof " in seiner neuen Heimat. Seine zukünftigen Pferdekumpels haben ihm einen fröhlichen Willkommens- gruß entgegen- gewiehert. Das Herz seiner neuen Besitzerin hat er wohl schon erobert......
Moldi und Gandur sehen dem neuen Jahr mit Zuversicht und Neugierde entgegen. Was es wohl bringen wird ? Bestimmt viel Spannendes und Interessantes, lustige und traurige Erlebnisse, Lachen und Weinen, neue Herausforderungen und jede Menge zu lernen. Keiner weiss es ..........................
.............nur der Troll, der alles sieht und alles hört, aber nichts preisgibt, vermag in die Zukunft zu schauen...............
Wir wünschen unseren Freunden und Bekannten und allen, die sich dem Peerstall verbunden fühlen - in nah und fern - Zufriedenheit und alles Gute zum neuen Jahr !