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Silvester




   Schaut Nykur dem  " Alten Jahr ", das sich heute ver-
   abschiedet, nach oder hat er das  " Neue Jahr " schon
   erspäht? Oder möchte er einfach nur allen vier- und
   zweibeinigen Freunden einen " Guten Rutsch "
   wünschen ? Dann schließen wir uns seinen Gedanken 
   an und wünschen euch eine gute Silvesternacht !

 *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *



       Allen unseren lieben Tieren und Menschen wünschen wir ein
                                 frohes Weihnachtsfest


          *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *

                   Mehrere Jahre hat GANDUR für sie geschwärmt -
       am ersten Dezember im Jahre 2010 war es dann endlich soweit:
                   GANDUR gehört (zu) ihr !!!  Oder ist es umgekehrt ?






Bereits im Sommer war
seine endgültige
Entscheidung gefallen.
Die oder keine!
Einige Monate Wartezeit
ließen sich aber nicht
vermeiden - schließlich
konnte er seinen
langjährigen Job als
Schulpferd ja nicht
einfach so von heut auf
morgen hinschmeißen.
Das war eine harte
Geduldsprobe.
Doch der Sommer
verging, der Herbst kam
und dann der Winter...,








 
  ....an einem eiskalten
  Dezembertag, als der
  Sturm den Schnee über
  die Weiden fegte,
  beendete Gandur wie
  geplant seine lang -
  jährigeTätigkeit in der
  Reitschule.
  Er begab sich in die
  Obhut seiner neuen
  Besitzerin und wird
  sich fortan nur noch
  seinen Hobbies
  widmen......





















Wir beglückwünschen GANDUR zu seiner Wahl und drücken alle
Daumen für ein harmonisches Miteinander und viele, viele fröhliche
und glückliche Jahre mit seinen beiden Reiterinnen!
Ganz frei nach einem bekannten (Weihnachts)märchen stellt
sich nun die Frage:
                         Spieglein, Spieglein an der Wand,
           wer wird die nächste Pferdebesitzerin in diesem Land?


                                 *   *   *   *   *   *   *   *   *


    Diese Bilder von den " Schneepferdchen " hat Lisa vor einigen
    Tagen gemacht:

                                      " Schneenasen "

                                      " Schneewälzer "

                                       " Schneelaüfer "


                Herzlichen Dank für die schönen Schneebilder !


              *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  * 

   November 2010: Winterliche Landschaft

 Über Nacht ist der Winter gekommen, hat Weiden und Reitbahnen mit
 Schnee bedeckt und in eine weiße Landschaft verwandelt.

 
  Grima scheint von
  dem vielen Schnee
  ebenso überrascht
  zu sein wie wir -
  jedenfalls guckt sie
  etwas erstaunt.
  Oder denkt sie an
  die Winterpause,
  die am 1.Dezember
  beginnt?
  Bestimmt freut sie
  sich auf eine
  entspannte und
  erholsame Winter -
  zeit. Ihre Schul -
  pferdekollegen
  Bjarmi, Reifur, Bjartur,
  Gunnar und Gandur
  freuen sich
  desgleichen.
  Gandur?
  Weiß er noch nichts
  von seinem
  zukünftigen Glück???
  Dann werden wir ihn
  bald überraschen.....


                     

                        *     *   *   *  *  *  * * *  *  *  *   *   *    *      



 Im September 2010 :  
Das Märchen vom Brautstrauß

Erinnert ihr euch noch an das Hochzeitsmärchen aus dem Sommer
des Jahres 2009 ?



Als sich Cordu und Heiko
hoch oben im Leuchtenden
Turm auf dem fernen Eiland
Pellworm weit draußen im
Nordmeer das Ja-Wort gaben?


 An den kleinen schwarzen Hund
 mit den weißen Söckchen, der
 durch`s Nordmeer schwamm
 und den Brautleuten sein
 Zauberstöckchen brachte?

Erinnert ihr euch daran, daß die Braut nach der feierlichen Hochzeits-
Zeremonie ihren wunderhübschen Brautstrauß in die jubelnde Menge
der unzähligen Gäste warf?  Ja?  Ihr erinnert euch?
Und daß wir nicht verraten haben, wer ihn damals auffing?
Das konnten wir auch gar nicht erzählen, denn erst heute wissen wir
aus zuverlässiger Quelle, wie es weiterging:

 Als Cordu ihrem Brautstrauß Flügel verlieh
 und ihn von der Höhe des Leuchtenden
 Turmes in die grenzenlose Freiheit zwischen
 Nordmeer und Himmel entließ, da wirbelte der
 Brautstrauß durch die frische Meeresluft,
 schwebte über den Häuptern der Hochzeits-
 gäste entlang und kreiste einige Male etwas
 unentschlossen über den vielen Händen, die sich ihm sehnsuchtsvoll entgegenstreckten, um ihn aufzufangen.
Wem sollte er sich zuwenden? Wer durfte die Glückliche sein, die ihn,
den wunderhübschen Brautstrauß, den allerschönsten unter seines-
gleichen, den so ganz besonderen, nach Hause tragen würde?
Als Zeichen dafür, die nächste Braut zu sein?
Er drehte und wendete seine herrlichen Blüten in alle Richtungen,
doch die Braut, die er suchte, fand er nicht.




 
 Fragend blickte er den kleinen
 schwarzen Hund mit den
 weißen Söckchen an, doch auch
 dieser wußte keinen Rat und
 schüttelte seine Ohren.

Daher schlug unser Brautstrauß noch ein paar Kapriolen und ließ sich
dann  - für menschliche Augen nicht mehr sichtbar -  von den Strahlen
der untergehenden Sonne davontragen.
Er war nämlich ein ganz besonderer Brautstrauß.
Einer, der in einer glücklichen Stunde an einem glücklichen Ort von
einer ganz besonders glücklichen Braut in die Lüfte geworfen wurde.
Diese drei Umstände verliehen ihm die Eigenschaft, niemals zu ver-
welken und die Gabe, selbst eine neue Braut aussuchen zu können.




Cordus Brautstrauß also segelte auf den
Strahlen der untergehenden Sonne davon.

Der kleine schwarze Hund mit den weißen Söckchen wäre am
liebsten mitgeflogen. Schwimmen und laufen konnte er unendlich weit,
aber fliegen? Ohne sein Zauberstöckchen?  "Yes, I can", dachte er
und rief dem Brautstrauß zu: "Nimm mich mit auf deine Reise".
"Nein", sagte der Brautstrauß, "das geht nicht. Ich muß allein durch
die Wolken fliegen und eine neue Braut suchen."
Er hatte eine ganz genaue Vorstellung von dieser neuen Braut.
Denn er war nicht nur wunderhübsch, sondern auch ein ganz klein
wenig eigensinnig, und was er sich einmal in den Kopf, oder besser,
in die Blüten gesetzt hatte, das sollte auch geschehen.


Bestimmt werdet ihr fragen:
"Wie um alles in der Welt sollte die Braut denn aussehen?" 
Nun, sie sollte natürlich aus dem Peerstall - Land kommen.
Jetzt werdet ihr sagen:
"Aus dem Peerstall - Land? Ja, dort gibt es doch....."
Halt, halt, halt, nicht so schnell gedacht!
Die Braut sollte aus dem Peerstall - Land kommen, ja.
Und sie sollte eine Schimmelreiterin sein.
Jetzt werdet ihr sagen:
" Peerstall - Land? Und Schimmelreiterin? Ja, da kennen wir doch....."
Nein, nein, nein, nicht so voreilig!!
Denn nach den Wünschen des Brautstraußes, der nicht nur wunder-
hübsch, sondern auch ein ganz klein wenig eigensinnig war, sollte
noch eine dritte Bedingung ( ihr wißt doch, im Märchen gibt es immer
eine dritte Bedingung ) erfüllt werden, und diese schien ( genau wie
im Märchen ), die schwierigste zu sein:
Auch der Bräutigam sollte ein Schimmelreiter sein!
Nun werdet ihr wohl nichts mehr sagen, sondern schweigen.......psch.

 Der Brautstrauß, der nicht nur wunderhübsch,
 sondern auch ein ganz klein wenig eigensinnig
 war, sagte sich: "Ich kann warten, ich ver-
 welke niemals und ich habe Zeit und Geduld."
 Doch sooo lange brauchte er nicht zu warten.
 Kaum ein Jahr war vergangen, da hatte er die
 Braut gefunden, die er sich gewünscht hatte.





 Eine Schimmelreiterin aus
 dem Peerstall - Land, die
 von klein auf den
 Schimmelpferden treu
 ergeben war.







 Und sie liebte, welch ein Glück,
 einen Reitersmann, der einen
 stattlichen Schimmel sein Eigen
 nannte.
 Und er liebte sie.















Diese beiden mit ihren Schimmelpferden waren ein so schönes Paar,

und sie liebten einander so sehr, daß unser Brautstrauß vor Freude
noch ein paar rote Blüten mehr bekam.....






 ...und der kleine schwarze Hund
 mit den weißen Söckchen
 machte vor Vergnügen
 einen riesigen Luftsprung
 und alle konnten sehen, daß er
 tatsächlich auch fliegen konnte!




            Liebe Brautleute, fliegt zusammen in euer Glück !

    

     Oder laßt euch auf dem Rücken eurer Pferde dorthin tragen !
    
   Wir aus dem Peerstall - Land wünschen euch dafür alles Gute !!


 *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *

Auf Wiedersehen !

Die Schule liegt hinter und die Zukunft vor ihr - eine Zukunft mit
Islandpferden und allem, was dazu gehört.....aber lesen wir selbst
ihre Worte:


Liebe
Peerstaller!

Ich ziehe am
Sonntag in die
große weite
Welt, weg von
zuhause und dem Peerstall.

Genauer
gesagt nach
Sterley auf
den Heidehof...
natürlich
findet man
dort nur
Islandpferde.

Ich werde
vorerst zehn
Monate ein
Langzeit -
Praktikum
dort machen,
und ich freue mich auf die Zeit, die auf mich zu kommt.

Ich werde den Peerstall mit den Pferden, vor allem Bjarmi und Svala,
und den vielen netten, hilfsbereiten Menschen sehr vermissen.

Bis bald !!!


Wir wünschen unserer lieben Heidehof-Praktikantin ganz viel Freude
bei ihrer Arbeit auf dem neuen Islandpferdehof!

                *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *


Töltmeister !


            Mit einem Tölt - Meisterschaftstitel in der Tasche
             kehrten Fredi und  Magnus vom Nordsternhof
                     am vergangenen Wochenende
          von den Norddeutschen Meisterschaften zurück.
       Wir gratulieren dem erfolgreichen Paar ganz herzlich !!!


                  *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *  


Silber - Abzeichen























Die nächste Hürde ist genommen !  Die  " Versilberung " geschafft !
                           Wir gratulieren zum  " Silber " 
und freuen uns mit unserer Reiterin über ihren Abzeichenerfolg !!!
                 

                              *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *

 4. August 2010   -   Ferienspaß der Gemeinde Appen


Die ersten drei Wochen der Sommerferien sind schon vergangen
und mit der " Halbzeit " der Schulferien stand das Ferienprogramm der
Gemeinde Appen, das wir und unsere Pferde gern wieder unterstützt
haben, auf dem Programm.

Glücklicherweise gehören alle Helferinnen zu den Frühaufstehern,
und so konnte ein erfahrenes Team die zwölf pferdebegeisterten
Kinder pünktlich um 9.30 Uhr in Empfang nehmen.
Schnell bildeten sich Dreiergrüppchen, bestehend aus einem Pony
und zwei Mädchen. Mit Hilfe der Betreuerinnen wurden die Ponies
aus dem Auslauf geholt und für das Reiten vorbereitet: Gründliches
Putzen und zwischendurch ein paar vorsichtige Streicheleinheiten -
das gab schon ein wenig Sicherheit und Vertrauen.

Dann war es soweit: Die erste Gruppe durfte sich auf die geduldigen
Islandpferde schwingen......



                 .....und selbst die Zügel in die Hände nehmen.
Dann ging es los im Schritt und bald auch im Trab, und es dauerte
nicht lange, bis alle Kinder den Rhythmus der Bewegungen erfühlen
konnten.



     Die zweite Gruppe begann ihre Reitkarriere mit dem Fototermin -
          die Pferde nutzten diesen für ein kleines Schläfchen....


 Die Blicke der
 zukünftigen
 Reitercracks
 verrieten anfangs
 noch eine gewisse
 Skepsis, aber
 nach einigen
 Runden auf den
 friedlichen
 Schulpferden
 verschwand diese
 und ungetrübtes  Reitvergnügen stellte sich ein bei allen Kindern.

 Wieder einmal ging die Zeit mit den Pferden viel zu schnell vorbei.
 Doch die Urkunden mit den Fotos der Pferde sind eine kleine
 Erinnerung an den Reittag im Peerstall, wenn die Zeit bis zum
 nächsten Ferienspaß der Gemeinde Appen so lang wird.

  Beim Abschied war die Stimme eines Mädchens deutlich zu hören:
                     " Hier möchte ich immer herkommen "


                            *  *  *  *  *  *  *  *  *  * *  *  *  *  *  *

GYLFI vom Nordsternhof

  Seit genau
  einem Jahr
  ist unser
  "GYLFI vom
  Nordsternhof"
  ein Reitpferd.
  Am 27.Juli
  2009 hat er,
  nach gründ-
  licher Vor-
  bereitungszeit
  zum ersten 
  Mal in seinem
  Leben, eine
  Reiterin auf
  seinem Rücken
  getragen, ein
  paar Runden
  in der Halle
  waren genug
  für den Anfang
Jetzt ist GYLFI ein kräftiges, lauffreudiges Pferd, immer bereit etwas
Neues zu lernen





Egal, ob mit
Knotenhalfter
oder mit
Trense
geritten -
GYLFI ist
mit Eifer und
Begeisterung
dabei und
macht seiner
Reiterin
viel Spaß !




                                  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *

     Vor einigen Wochen sind die Katzen Semmi und Maja und 
     der Kater Billy im Peerstall eingezogen. Nach etwas 
     Eingewöhnungszeit finden sie sich bei uns inzwischen gut zurecht
     und wir hatten Gelegenheit, ihre Charaktereigenschaften ein wenig
     kennenzulernen.


        Semmi, die Häusliche:

  Semmi ist sehr
  menschenbezogen
  und zutraulich. Sie
  freut sich immer
  über Streichel -
  einheiten. Und
  über eine gefüllte
  Futterschüssel.
  Pünktlich erscheint
  sie zu den Mahl -
  zeiten, niemals  
  verpaßt sie eine
  solche. Daher hat
  sie wohl auch ihre

  etwas barocke Figur mit einem runden Bäuchlein.
  Semmi ist sieben Jahre alt und außerdem ist sie die Mama von....



 
  Maja, der Vagabundin.


  Maja ist eine    
  abenteuerlustige Katze,
  die gern herumstromert
  und auf Mäusejagd geht.
  Sie kann so schnell über
  das Hofgelände flitzen,
  daß sie zur selben Zeit
  im Stall und auf den
  Wiesen gesehen wurde....
  Oder hat sie eine Doppel-
  gängerin aus dem
  benachbarten Bauernhof,
  der sie zum Verwechseln
  ähnlich sieht?
  
 



  Billy, der Sensible

 
 
Billy ist noch etwas
  scheu und geht
  uns Menschen
  lieber aus dem
  Weg. Erst abends,
  wenn alles ruhig
  ist auf dem Hof,
  traut er sich aus
  seinem Versteck
  hervor. Im Schutz
  der Dämmerung
  nähert er sich
 vorsichtig, sobald er das Klappern der Futterschüssel hört.


                           *  *  *  *  * *  *  *  *  *  *  *  *


Endlich Sommer !




Endlich wieder
ein Reitkurs,
und auch wenn
" Rökkver "
kein Schulpferd
ist, so fliegen ihr
doch viele rote
Herzen zu....



  
 


Endlich scheint
die Sonne
- wochenlang -
und wenn die
Bäume und die
Blumen durstig
sind, dann kommt
ein Engel mit
blauen Flügeln
und gibt ihnen
zu trinken






  


 



  Endlich wieder
  ein eigenes Pferd !
  Viel Freude
  mit " Simli " und
  alles Gute für
  euch beide !























                Endlich ein Wiedersehen unter Brüdern !
Unser  " Gunnar vom Nordsternhof " konnte seinen gleichnamigen
großen Bruder als Gast willkommen heißen und ihm und seiner
Reiterin einen erfolgreichen, lernintensiven Reitlehrgang wünschen.


                                   *  *  *  *  *  *  *  *  *

Grüße nach China:


           Gestern noch im Peerstall auf der grünen Wiese,
                      umgeben von Löwenzahnblüten
                      und zufriedenen Islandpferden -
  heute tausende von Kilometern entfernt durch China reisend,
                   oder schon in Laos angekommen?
           Herzliche Grüße an unsere lieben Abenteurer!
           Wir wünschen euch weiterhin eine gute Reise
        und erwarten mit Spannung eure nächsten Berichte!

                      * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Ein großes Dankeschön an die fleißigen Helferinnen, die im Rahmen
der Aktion " Schüler helfen Leben " im Peerstall gearbeitet haben!

Als erstes bekamen
die "Häuschen"
der Schulpferde
eine Farben -
auffrischung. 
Danach wurde
auf dem Hof
das ergraute
Geländer
bearbeitet und
bald erstrahlte
es wieder in
leuchtendem Weiß.
Eifrig wurden
die Pinsel
geschwungen,
bis alles wie neu
aussah.....
höchstens die
Pullis sahen
nicht mehr so
ganz neu aus.

  Ein zweites,
  ebenfalls
  hochmotiviertes
  Helferteam
  befreite in
  mühsamer
  Kleinarbeit
  Auslauf und
  Reitplatz
  von kleinen und
  ganz kleinen
  Steinchen -
  mit unermüdlicher
  Geduld und
  Ausdauer!
  
 


Der Peerstall bedankt sich bei euch, ihr tüchtigen "Arbeiterinnen",
für euren tollen Einsatz!




                                     *  *  *  *  *  *  *  *  *

Dreißig Jahre Peerstall .....

Der Tag begann mit einem Ausritt.
In einzelnen Grüppchen zu dritt, zu viert oder zu fünft 
starteten wir im Viertelstunden-Takt Richtung Wedel, um uns
nach einem schönen Ritt wiederzutreffen auf dem Haidbrookhof.
Dort durften wir unsere Ponies in die Freiheit einer großen Wiese entlassen.

Unsere Pferde begrüßten alle weiteren Ankömmlinge mit großer
Begeisterung: Imponiergehabe, Schwebetrab, hoch aufgerichtete
Köpfe und lautes Schnauben zeigten deutlich, daß die Ponies sich
ja sooo lange ( mindestens zwei Stunden ) nicht gesehen hatten...


Besonders Gunnar, Grima und Jòn setzte die Tatsache, in fremder
Umgebung bekannten Pferdegesichtern aus der eigenen Herde
zu begegnen, in Erstaunen....















Nach ein wenig Warten kam endlich die letzte Gruppe angeritten,
ordentlich und diszipliniert im Schritt, aufmerksam und konzentriert,
hintereinander und mit vorschriftsmäßigem Abstand,














die letzten hundert Meter wurden die Pferde geführt, ebenso
ordentlich, diszipliniert, aufmerksam und konzentriert,

und nur Insider wissen, was zwischen diesen beiden Bildern
geschah. Aus Gründen der gebotenen Diskretion sei der Mantel des
Schweigens darüber gebreitet....


Die Pferde interessierten sich jetzt für ihre Weide

und wir Reiterinnen konnten uns einer kleinen Stärkung und einem
Sonnenbad zuwenden - Entspannung pur!
Den Haidbrookern sei Dank für ihre Gastfreundschaft, wir haben sie
sehr zu schätzen gewußt und bei ihnen eine erholsame Rast erlebt.

Nachdem alle Pferde wieder gesattelt waren










  machten wir
  uns in einer
  großen
  Gruppe
  gemeinsam
  auf den
  Heimritt





durch den Klövensteen mit vielen Freunden....





 


  ...aus dem
  Peerstall und
  aus dem " Exil "


























Unsere Ponies schritten zügig und gut gelaunt voran bei idealen Boden-
verhältnissen und bestem Wetter


Wohlbehalten im Peerstall angekommen wurden wir von lieben
Freunden begrüßt und mit zwei " Überraschungs-Vorführungen "
erfreut:

von munteren Steckenpferdchen, die unseren Schulpferden
verblüffend ähnlich sahen und auch deren sehr individuelle
Reiteigenschaften perfekt imitierten...

















und von einer phantasievollen Geschichte aus dem Peerstall -Leben der
jüngeren Generation, die alle Zuschauer in ihren Bann zog.
Lachen, Staunen, Schrecksekunden, Mitgefühl....eine emotionale,
witzige und packende Story mit mitreißender Musik!

Bei diesen beiden Vorführungen erinnerte sich manch eine
Zuschauerin an ihre eigene " Peerstall - Karriere ",
an die erste Reitstunde, das erste Lieblingspferd, das erste Turnier,
ein Pflegepferd, die lang ersehnte Reitpartnerschaft....

 





  Wir danken allen für`s Kommen und
  Mitreiten, für Vorbereitungen und für`s
  Dabeisein, für`s Mitfeiern und
  für noch viel mehr....







                               *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *  *


 1.Juni 2010
         1. Juni 2010 :   Dreißig Jahre Peerstall Hildebrandt  !

                                   *  *  *  *  *  *  *  *  *  *

Im Frühlingsmonat Mai


         Wir trauern um unsere Pferde Beli, Ljufur und Svertingur.
       Gemeinsam sind sie über die Regenbogenbrücke gegangen.
                                         Sie fehlen uns


Ljufi, der freundliche
Schecke, hat dreißig
Jahre seines langen
Lebens bei uns im
Peerstall verbracht.
Fünfjährig kam er im
Jahre 1980 aus
Dänemark auf unseren
Hof, und von Anfang an
war er der Liebling der
Jüngsten.
Unzählige Kinderhände
kraulten seine einmaligen,
netten Schlappohren,
streichelten sein braun -
weißes Fell und zupften
an seiner Mähne herum.
Ljufis knuffiges Aussehen
und seine freundliche Art
verwandelten die
ängstlichsten Kinder in mutige Pferdepfleger
und unerschrockene Reiterlein.
Jahrzehntelang war er ein perfekter Lehrer, der so vielen Kindern
erste positive Reiterfahrungen schenkte. Er war zufieden mit sich
und seiner Welt und es schien, als könnte er dieses Gefühl der
Zufriedenheit an die ihm anvertrauten Kinder weitergeben.
Ljufi vermittelte ihnen Sicherheit und Geborgenheit
und seine Geduld war unerschütterlich.


Ganz anders
dagegen Beli.
Im Jahre 1986,
damals neunjährig
und immer noch
ungeritten, kam er
als verschrecktes
kleines Wesen zu
uns, mißtrauisch
den Menschen und
ihren Wünschen
gegenüber.
Schnell fühlte er
sich bedrängt und
suchte Rettung in
der Flucht.
Es dauerte lange Zeit, bis er unsere Annäherungsversuche nicht mehr
abwies, die Pflege seines starken Sommerekzems duldete und sanfte
Streicheleinheiten als angenehm empfinden konnte.
Die fortgeschrittenen und geschickt reitenden Jugendlichen, die Beli in
seinen ersten Jahren als Schulpferd reiten durften, werden die
Unterrichtsstunden mit ihm als ein Abenteuer erlebt haben.
Ein Abenteuer, welches mit klaren Regeln verbunden war:  
Kein Anklammern, keine raschelnden Regenjacken, keine flatternden
Pullis, keine plötzlichen Bewegungen, keine wie auch immer
gearteten Geräusche, sonst war es mit Belis Fassung und Tapferkeit
vorbei......Erst viele Jahre später wurde er ausgeglichener und
entwickelte sich zu einem verläßlichen Kinderpony.



Svertingur wurde fast
einunddreißig Jahre alt.
Sechs Jahre jung war er,
als er 1985 den Peerstall für
sich eroberte, und ein viertel
Jahrhundert lebte er als
Pensionspferd bei uns.
Eine starke Pferde -
persönlichkeit und in
unserer Herde viele Jahre
in der " Chefetage "
vertreten.
Seiner Reiterin zauberte er das
berühmte Leuchten ins Gesicht,
wenn er mit ihr im kraftvollen
Tölt über die Bahnen preschte.
Bis ins hohe Alter und selbst,
als seine schwere Erkrankung
ihn bereits deutlich gezeichnet
hatte, folgte er aus der
entferntesten Ecke des weitläufigen Auslaufs ihrem Ruf:
Svertinguuuur....


  Jahrzehntelang haben unsere " Oldies " ein erfülltes Pferdeleben
  geführt. Sie waren unsere Weggefährten.
  Vielen Menschen waren sie eine Bereicherung des Alltags und zu
  besonderen Zeiten. Sie begleiteten uns als Freunde und Lehrmeister,
  als Freizeitkumpel, Arbeitskollegen und Tröster in Seelennöten.
                            Sie prägten unsere Lebenswege.
                     Voller Trauer haben wir sie gehen lassen





                                  *   *   *   *   *   *   *   *   *        


                   Löwenzahn:  Sinfonie in Gelb










Heute, am 13. Mai
vor fünfundzwanzig
Jahren wurde unser
Schulpferd BJARMI
geboren

   In einem Meer von gelben Löwenzahnblüten und beschützt von
   seiner Mama Valli, die ihn nicht aus den Augen ließ, verbrachte
   er seine ersten Lebenstage......






  .....mit Ausruhen,
   Spielen, Trinken
   und Schlafen.
  
















Wir wünschen
unserem großen Bjarmi
noch viele Geburtstage
mit leckeren
Löwenzahnblüten !










        Auch der kleine schwarze Hund mit den weißen Socken
        gratuliert unserem Bjarmi zum fünfundzwanzigsten
        Geburtstag ......mit einem Geburtstagssträußchen aus
        frischen Löwenzahnblümchen !!!

                                          *  *  *  *  *  *  *

Kaspers Freund kommt zum Peerstall

Ein neues Pferd ist zum Peerstall gekommen, bald wird es unsere
große bunte Herde kennenlernen. Das neue Pferd heißt Sigull und ist
ein hübsch gescheckter Wallach. Wie Sigull den Weg zum Peerstall
fand, das hat er seiner neuen Zweibeinerfamilie erzählt,
und die hat seine Worte aufgeschrieben:

Vor einigen Wochen war mein Freund Kasper für drei Wochen bei uns
auf dem Gestüt Norderheide. Wir kennen uns noch aus der Zeit, in der
Kasper dort neben mir im Paddock stand.
Kasper hat mir erzählt, dass es auf der anderen Seite der Elbe viel
schöner sein soll. Da hat er mich neugierig gemacht.
Wie es der Zufall so wollte, hat sich mein Besitzer dazu entschieden,
mich zu verkaufen. Da habe ich mich an Kaspers Wort erinnert und
mir überlegt, dass ich auch mal auf die andere Seite der Elbe
möchte.
Langer Rede kurzer Sinn, meine neue Zweibeinerfamilie ist
vorbeigekommen und ich habe mich von meiner besten Seite gezeigt.
Ich sehe unverwechselbar aus, meinen Namen kann man fehlerfrei aussprechen, ich bin kinderlieb und im Gegensaz zu meinem Freund
Kasper aus den Kinderschuhen raus.
Und nun habe ich eine neue Besitzerin und freue mich  auf eine
spannende Zeit bei euch...
Ach ja, kurz zu mir. Ich war mal kurz ein Mann und bin zehn Jahre alt.
Mein offizieller Name ist SIGULL, aber alle nennen mich SIGGI !!!


       Das also waren Siggis Worte.
       Vor zwei Tagen ist er auf der
       nördlichen Seite der Elbe
       angekommen :
       Im Peerstall begrüßten 
       kleine und große Zweibeiner
       voller Begeisterung und Freude
       den schwarzgescheckten Sigull
         

  Falls Kasper und
  Sigull über ein
  Wiedersehen
  ebenso erfreut
  und begeistert
  waren wie die
  Menschen, so
  ließen sie sich
  diese Gefühle
  zumindest nicht
  anmerken -
  cool bleiben und
  gelangweilt tun
  war die Devise!




Wir wünschen Siggi
eine gute Eingewöhnung
in unsere Herde
und eine schöne Zeit
mit seinen neuen
Reiterinnen.
Und hoffen, daß er sich
nördlich der Elbe bei
seinem alten Kumpel
Kasper rundherum
wohlfühlen wird.



                                          *  *  *  *  *  *  *

Der erste Mai 2010

                          Das Fest des ersten Weideganges,
   oder besser, des ersten Weide - Erstürmens, fiel in diesem Jahr auf
   einen regnerischen kalten Maitag. Die Zuschauer bibberten in der
   Kälte und die Fotografen versteckten ihre digitalen Spielzeuge vor der
   Nässe.......

   Während die Menschen froren, fieberten die Pferde dem Öffnen des
   Weidetores entgegen, um endlich wieder eine grüne Wiese mit
   gelben Blümchen in Besitz nehmen zu können.



  Ganz schnell
  kehrten Ruhe und
  Zufriedenheit ein
  - die " Droge
  frisches grünes
  saftiges Gras "
  entfaltete ihre
  Wirkung !
 
                  




Wir wünschen allen Pferden eine rundherum sättigende Weidezeit !

                                     *  *  *  *  *  *  *  *  *

Herzlichen Glückwunsch !

  





 





  Wir gratulieren zum
  bestandenen
  bronzenen
  Reitabzeichen
  und zum
  bronzenen
  Töltabzeichen !!!

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Gute Wünsche zum Osterfest




            Frohe Ostern

            und einen

            bunten und

            sonnigen

            Frühling

            wünschen

            Euch

        Genia und Ekki







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Frühjahrsputzen

 



  Der Frühling ist gekommen,

  alle Pferde " fusseln ".

  Ljufi ist seinen beiden Pflegerinnen

  dankbar für den gründlichen

  Rundum - Frühjahrsputz!

 

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Zukunftsgedanken

   Noch bestimmt das kalte Winterwetter den Tagesablauf, aber....

  irgendwann wird der Frühling kommen, der Schnee wird sich in
  Wasser auflösen und verschwinden,
  die Ponies werden aus ihrer Winterruhe erwachen
  und der Reitunterricht mit den Schulpferden wird wieder beginnen.

  Die Reitunterrichtstage sind dann, wie vor der Winterpause,
  wieder Dienstag, Mittwoch und Freitag ( nachmittags )
  und Sonnabend ( vormittags ).
  Liebe Reitschüler/innen, alle Reitgruppen werden so weitergeführt
  wie vor der Winterpause.
  Falls jedoch an eurem Reittermin etwas verändert werden soll,
  dann meldet euch doch bitte möglichst bald im Peerstall.
  Ruft uns an unter Tel. 04101 64904 oder schickt eine E-Mail 
  an den Peerstall: peerstall-hildebrandt@t-online.de 

  Wir hoffen, euch ab dem  2. März 2010 alle wieder bei uns
  begrüßen zu können und freuen uns auf das Wiedersehen.
  Beli, Bjartur, Bjarmi, Reifur, Gandur, Gunnar und Grima
  sind munter und voller Tatendrang und erwarten euch !

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 Gefühltes zur  Wetterlage im Februar:
 Gefühlte Kälte: arktisch ! 
 Gefühlte Schneemenge: hochalpin !
 Gefühlte Glatteisgefahr: höchste Alarmstufe !
 Und unsere Pferde ?
 Sind sie, wie einige Menschen, schon der weißen Pracht überdrüssig
 geworden ?







  Schneemüdigkeit gibt es,
  zumindest bei Moldi, nur im
  wahrsten Sinne des Wortes.


 

 Schneeübermut ist ein weit verbreitetes Phänomen, besonders die
 Füchse scheinen anfällig dafür zu sein





 




  wer wie Jon Kontraste liebt, kann
  seine Nase mit  dem weißen
  Schneepulver pudern...







.....wer lieber unauffällig bleibt wie
Reifur, der kann mit der richtigen 
Tarnfarbe weiteren ergiebigen
Schneefällen ganz gelassen
entgegengähnen









 An dem Tag, als  - wegen vereister Straßen und unendlicher
 Neuschneemengen - zur Freude aller Beteiligten die Schule ausfiel,
 da wagte sich am späten Vormittag für ein paar Stunden die Sonne
 hervor.....
 

  höchster Wohlfühlfaktor im weichen Schneebett für Bjarmi und alle
  anderen robusten Islandpferde.

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     Winterkälte

  



   Es wird kälter und kälter.
   Der Januar bringt uns eisige
   Temperaturen, Dauerfrost und
   viel Schnee.....
   Hat auch der Schneemann
   kalte Füße bekommen ? 









       Und ist, um dem abzuhelfen,
       auf den Zaun gehopst ?
       Oder hat er etwa Angst vor
       dem kleinen schwarzen Hund
       mit den weißen Söckchen ???












   Aber nein, der will doch nur
   spielen !

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   Gylfis neue Decke




Gylfi hat seine hübsche
neue Abschwitzdecke
eingeweiht und bedankt
sich artig bei allen
" Weihnachtsfrauen ",
die ihn so nett damit
beschenkt haben !
Vielen lieben Dank !!


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   Neujahr 2010

   Gyllir,  in Erwartung des neues Jahres und seiner langersehnten,
   langerprobten und langbewährten Zweibeinerin, die heute endlich
   seine " offizielle und amtliche Vormundschaft " übernommen hat....
  

   ...denn am 1.Januar haben wir nicht nur das neue Jahr begrüßt, 
    sondern auch eine frischgebackene Pferdebesitzerin und ihren
   "goldmähnigen" Fuchs hochleben lassen.

  




   " Glückzupfen "
   Die guten Wünsche
   von Draumur und
   Bjarmi, die ihrem
   Kumpel Gyllir
   gratulieren, sind
   recht handfest...
   Gyllirs Ohren sind
   glücklicherweise
   zupf- und bißfest!
  




   Wir gratulieren
   auch ( aber auf
   etwas sanftere
   Art und Weise )
   und wünschen
   den beiden alles
   Gute und viele,
   viele schöne
   gemeinsame
   Stunden, Tage,
   Wochen und
   Jahre.