Schaut Nykur dem " Alten Jahr ", das sich heute ver- abschiedet, nach oder hat er das " Neue Jahr " schon erspäht? Oder möchte er einfach nur allen vier- und zweibeinigen Freunden einen " Guten Rutsch " wünschen ? Dann schließen wir uns seinen Gedanken an und wünschen euch eine gute Silvesternacht !
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Allen unseren lieben Tieren und Menschen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest
Mehrere Jahre hat GANDUR für sie geschwärmt - am ersten Dezember im Jahre 2010 war es dann endlich soweit: GANDUR gehört (zu) ihr !!! Oder ist es umgekehrt ?
Bereits im Sommer war seine endgültige Entscheidung gefallen. Die oder keine! Einige Monate Wartezeit ließen sich aber nicht vermeiden - schließlich konnte er seinen langjährigen Job als Schulpferd ja nicht einfach so von heut auf morgen hinschmeißen. Das war eine harte Geduldsprobe. Doch der Sommer verging, der Herbst kam und dann der Winter...,
....an einem eiskalten Dezembertag, als der Sturm den Schnee über die Weiden fegte, beendete Gandur wie geplant seine lang - jährigeTätigkeit in der Reitschule. Er begab sich in die Obhut seiner neuen Besitzerin und wird sich fortan nur noch seinen Hobbies widmen......
Wir beglückwünschen GANDUR zu seiner Wahl und drücken alle Daumen für ein harmonisches Miteinander und viele, viele fröhliche und glückliche Jahre mit seinen beiden Reiterinnen! Ganz frei nach einem bekannten (Weihnachts)märchen stellt sich nun die Frage: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer wird die nächste Pferdebesitzerin in diesem Land?
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Diese Bilder von den " Schneepferdchen " hat Lisa vor einigen Tagen gemacht:
" Schneenasen "
" Schneewälzer "
" Schneelaüfer "
Herzlichen Dank für die schönen Schneebilder !
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November 2010: Winterliche Landschaft
Über Nacht ist der Winter gekommen, hat Weiden und Reitbahnen mit Schnee bedeckt und in eine weiße Landschaft verwandelt.
Grima scheint von dem vielen Schnee ebenso überrascht zu sein wie wir - jedenfalls guckt sie etwas erstaunt. Oder denkt sie an die Winterpause, die am 1.Dezember beginnt? Bestimmt freut sie sich auf eine entspannte und erholsame Winter - zeit. Ihre Schul - pferdekollegen Bjarmi, Reifur, Bjartur, Gunnar und Gandur freuen sich desgleichen. Gandur? Weiß er noch nichts von seinem zukünftigen Glück??? Dann werden wir ihn bald überraschen.....
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Im September 2010 : Das Märchen vom Brautstrauß
Erinnert ihr euch noch an das Hochzeitsmärchen aus dem Sommer des Jahres 2009 ?
Als sich Cordu und Heiko hoch oben im Leuchtenden Turm auf dem fernen Eiland Pellworm weit draußen im Nordmeer das Ja-Wort gaben?
An den kleinen schwarzen Hund mit den weißen Söckchen, der durch`s Nordmeer schwamm und den Brautleuten sein Zauberstöckchen brachte?
Erinnert ihr euch daran, daß die Braut nach der feierlichen Hochzeits- Zeremonie ihren wunderhübschen Brautstrauß in die jubelnde Menge der unzähligen Gäste warf? Ja? Ihr erinnert euch? Und daß wir nicht verraten haben, wer ihn damals auffing? Das konnten wir auch gar nicht erzählen, denn erst heute wissen wir aus zuverlässiger Quelle, wie es weiterging:
Als Cordu ihrem Brautstrauß Flügel verlieh und ihn von der Höhe des Leuchtenden Turmes in die grenzenlose Freiheit zwischen Nordmeer und Himmel entließ, da wirbelte der Brautstrauß durch die frische Meeresluft, schwebte über den Häuptern der Hochzeits- gäste entlang und kreiste einige Male etwas unentschlossen über den vielen Händen, die sich ihm sehnsuchtsvoll entgegenstreckten, um ihn aufzufangen. Wem sollte er sich zuwenden? Wer durfte die Glückliche sein, die ihn, den wunderhübschen Brautstrauß, den allerschönsten unter seines- gleichen, den so ganz besonderen, nach Hause tragen würde? Als Zeichen dafür, die nächste Braut zu sein? Er drehte und wendete seine herrlichen Blüten in alle Richtungen, doch die Braut, die er suchte, fand er nicht.
Fragend blickte er den kleinen schwarzen Hund mit den weißen Söckchen an, doch auch dieser wußte keinen Rat und schüttelte seine Ohren.
Daher schlug unser Brautstrauß noch ein paar Kapriolen und ließ sich dann - für menschliche Augen nicht mehr sichtbar - von den Strahlen der untergehenden Sonne davontragen. Er war nämlich ein ganz besonderer Brautstrauß. Einer, der in einer glücklichen Stunde an einem glücklichen Ort von einer ganz besonders glücklichen Braut in die Lüfte geworfen wurde. Diese drei Umstände verliehen ihm die Eigenschaft, niemals zu ver- welken und die Gabe, selbst eine neue Braut aussuchen zu können.
Cordus Brautstrauß also segelte auf den Strahlen der untergehenden Sonne davon.
Der kleine schwarze Hund mit den weißen Söckchen wäre am liebsten mitgeflogen. Schwimmen und laufen konnte er unendlich weit, aber fliegen? Ohne sein Zauberstöckchen? "Yes, I can", dachte er und rief dem Brautstrauß zu: "Nimm mich mit auf deine Reise". "Nein", sagte der Brautstrauß, "das geht nicht. Ich muß allein durch die Wolken fliegen und eine neue Braut suchen." Er hatte eine ganz genaue Vorstellung von dieser neuen Braut. Denn er war nicht nur wunderhübsch, sondern auch ein ganz klein wenig eigensinnig, und was er sich einmal in den Kopf, oder besser, in die Blüten gesetzt hatte, das sollte auch geschehen.
Bestimmt werdet ihr fragen: "Wie um alles in der Welt sollte die Braut denn aussehen?" Nun, sie sollte natürlich aus dem Peerstall - Land kommen. Jetzt werdet ihr sagen: "Aus dem Peerstall - Land? Ja, dort gibt es doch....." Halt, halt, halt, nicht so schnell gedacht! Die Braut sollte aus dem Peerstall - Land kommen, ja. Und sie sollte eine Schimmelreiterin sein. Jetzt werdet ihr sagen: " Peerstall - Land? Und Schimmelreiterin? Ja, da kennen wir doch....." Nein, nein, nein, nicht so voreilig!! Denn nach den Wünschen des Brautstraußes, der nicht nur wunder- hübsch, sondern auch ein ganz klein wenig eigensinnig war, sollte noch eine dritte Bedingung ( ihr wißt doch, im Märchen gibt es immer eine dritte Bedingung ) erfüllt werden, und diese schien ( genau wie im Märchen ), die schwierigste zu sein: Auch der Bräutigam sollte ein Schimmelreiter sein! Nun werdet ihr wohl nichts mehr sagen, sondern schweigen.......psch.
Der Brautstrauß, der nicht nur wunderhübsch, sondern auch ein ganz klein wenig eigensinnig war, sagte sich: "Ich kann warten, ich ver- welke niemals und ich habe Zeit und Geduld." Doch sooo lange brauchte er nicht zu warten. Kaum ein Jahr war vergangen, da hatte er die Braut gefunden, die er sich gewünscht hatte.
Eine Schimmelreiterin aus dem Peerstall - Land, die von klein auf den Schimmelpferden treu ergeben war.
Und sie liebte, welch ein Glück, einen Reitersmann, der einen stattlichen Schimmel sein Eigen nannte. Und er liebte sie.
Diese beiden mit ihren Schimmelpferden waren ein so schönes Paar,
und sie liebten einander so sehr, daß unser Brautstrauß vor Freude noch ein paar rote Blüten mehr bekam.....
...und der kleine schwarze Hund mit den weißen Söckchen machte vor Vergnügen einen riesigen Luftsprung und alle konnten sehen, daß er tatsächlich auch fliegen konnte!
Liebe Brautleute, fliegt zusammen in euer Glück !
Oder laßt euch auf dem Rücken eurer Pferde dorthin tragen !
Wir aus dem Peerstall - Land wünschen euch dafür alles Gute !!
Die Schule liegt hinter und die Zukunft vor ihr - eine Zukunft mit Islandpferden und allem, was dazu gehört.....aber lesen wir selbst ihre Worte:
Liebe Peerstaller!
Ich ziehe am Sonntag in die große weite Welt, weg von zuhause und dem Peerstall.
Genauer gesagt nach Sterley auf den Heidehof... natürlich findet man dort nur Islandpferde.
Ich werde vorerst zehn Monate ein Langzeit - Praktikum dort machen, und ich freue mich auf die Zeit, die auf mich zu kommt.
Ich werde den Peerstall mit den Pferden, vor allem Bjarmi und Svala, und den vielen netten, hilfsbereiten Menschen sehr vermissen.
Bis bald !!!
Wir wünschen unserer lieben Heidehof-Praktikantin ganz viel Freude bei ihrer Arbeit auf dem neuen Islandpferdehof!
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Töltmeister !
Mit einem Tölt - Meisterschaftstitel in der Tasche kehrten Fredi und Magnus vom Nordsternhof am vergangenen Wochenende von den Norddeutschen Meisterschaften zurück. Wir gratulieren dem erfolgreichen Paar ganz herzlich !!!
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Silber - Abzeichen
Die nächste Hürde ist genommen ! Die " Versilberung " geschafft ! Wir gratulieren zum " Silber " und freuen uns mit unserer Reiterin über ihren Abzeichenerfolg !!!
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4. August 2010 - Ferienspaß der Gemeinde Appen
Die ersten drei Wochen der Sommerferien sind schon vergangen und mit der " Halbzeit " der Schulferien stand das Ferienprogramm der Gemeinde Appen, das wir und unsere Pferde gern wieder unterstützt haben, auf dem Programm.
Glücklicherweise gehören alle Helferinnen zu den Frühaufstehern, und so konnte ein erfahrenes Team die zwölf pferdebegeisterten Kinder pünktlich um 9.30 Uhr in Empfang nehmen. Schnell bildeten sich Dreiergrüppchen, bestehend aus einem Pony und zwei Mädchen. Mit Hilfe der Betreuerinnen wurden die Ponies aus dem Auslauf geholt und für das Reiten vorbereitet: Gründliches Putzen und zwischendurch ein paar vorsichtige Streicheleinheiten - das gab schon ein wenig Sicherheit und Vertrauen.
Dann war es soweit: Die erste Gruppe durfte sich auf die geduldigen Islandpferde schwingen......
.....und selbst die Zügel in die Hände nehmen. Dann ging es los im Schritt und bald auch im Trab, und es dauerte nicht lange, bis alle Kinder den Rhythmus der Bewegungen erfühlen konnten.
Die zweite Gruppe begann ihre Reitkarriere mit dem Fototermin - die Pferde nutzten diesen für ein kleines Schläfchen....
Die Blicke der zukünftigen Reitercracks verrieten anfangs noch eine gewisse Skepsis, aber nach einigen Runden auf den friedlichen Schulpferden verschwand diese und ungetrübtes Reitvergnügen stellte sich ein bei allen Kindern.
Wieder einmal ging die Zeit mit den Pferden viel zu schnell vorbei. Doch die Urkunden mit den Fotos der Pferde sind eine kleine Erinnerung an den Reittag im Peerstall, wenn die Zeit bis zum nächsten Ferienspaß der Gemeinde Appen so lang wird.
Beim Abschied war die Stimme eines Mädchens deutlich zu hören: " Hier möchte ich immer herkommen "
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GYLFI vom Nordsternhof
Seit genau einem Jahr ist unser "GYLFI vom Nordsternhof" ein Reitpferd. Am 27.Juli 2009 hat er, nach gründ- licher Vor- bereitungszeit zum ersten Mal in seinem Leben, eine Reiterin auf seinem Rücken getragen, ein paar Runden in der Halle waren genug für den Anfang Jetzt ist GYLFI ein kräftiges, lauffreudiges Pferd, immer bereit etwas Neues zu lernen
Egal, ob mit Knotenhalfter oder mit Trense geritten - GYLFI ist mit Eifer und Begeisterung dabei und macht seiner Reiterin viel Spaß !
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Vor einigen Wochen sind die Katzen Semmi und Maja und der Kater Billy im Peerstall eingezogen. Nach etwas Eingewöhnungszeit finden sie sich bei uns inzwischen gut zurecht und wir hatten Gelegenheit, ihre Charaktereigenschaften ein wenig kennenzulernen.
Semmi, die Häusliche:
Semmi ist sehr menschenbezogen und zutraulich. Sie freut sich immer über Streichel - einheiten. Und über eine gefüllte Futterschüssel. Pünktlich erscheint sie zu den Mahl - zeiten, niemals verpaßt sie eine solche. Daher hat sie wohl auch ihre
etwas barocke Figur mit einem runden Bäuchlein. Semmi ist sieben Jahre alt und außerdem ist sie die Mama von....
Maja, der Vagabundin.
Maja ist eine abenteuerlustige Katze, die gern herumstromert und auf Mäusejagd geht. Sie kann so schnell über das Hofgelände flitzen, daß sie zur selben Zeit im Stall und auf den Wiesen gesehen wurde.... Oder hat sie eine Doppel- gängerin aus dem benachbarten Bauernhof, der sie zum Verwechseln ähnlich sieht?
Billy, der Sensible
Billy ist noch etwas scheu und geht uns Menschen lieber aus dem Weg. Erst abends, wenn alles ruhig ist auf dem Hof, traut er sich aus seinem Versteck hervor. Im Schutz der Dämmerung nähert er sich vorsichtig, sobald er das Klappern der Futterschüssel hört.
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Endlich Sommer !
Endlich wieder ein Reitkurs, und auch wenn " Rökkver " kein Schulpferd ist, so fliegen ihr doch viele rote Herzen zu....
Endlich scheint die Sonne - wochenlang - und wenn die Bäume und die Blumen durstig sind, dann kommt ein Engel mit blauen Flügeln und gibt ihnen zu trinken
Endlich wieder ein eigenes Pferd ! Viel Freude mit " Simli " und alles Gute für euch beide !
Endlich ein Wiedersehen unter Brüdern ! Unser " Gunnar vom Nordsternhof " konnte seinen gleichnamigen großen Bruder als Gast willkommen heißen und ihm und seiner Reiterin einen erfolgreichen, lernintensiven Reitlehrgang wünschen.
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Grüße nach China:
Gestern noch im Peerstall auf der grünen Wiese, umgeben von Löwenzahnblüten und zufriedenen Islandpferden - heute tausende von Kilometern entfernt durch China reisend, oder schon in Laos angekommen? Herzliche Grüße an unsere lieben Abenteurer! Wir wünschen euch weiterhin eine gute Reise und erwarten mit Spannung eure nächsten Berichte!
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Ein großes Dankeschön an die fleißigen Helferinnen, die im Rahmen der Aktion " Schüler helfen Leben " im Peerstall gearbeitet haben!
Als erstes bekamen die "Häuschen" der Schulpferde eine Farben - auffrischung. Danach wurde auf dem Hof das ergraute Geländer bearbeitet und bald erstrahlte es wieder in leuchtendem Weiß. Eifrig wurden die Pinsel geschwungen, bis alles wie neu aussah..... höchstens die Pullis sahen nicht mehr so ganz neu aus.
Ein zweites, ebenfalls hochmotiviertes Helferteam befreite in mühsamer Kleinarbeit Auslauf und Reitplatz von kleinen und ganz kleinen Steinchen - mit unermüdlicher Geduld und Ausdauer!
Der Peerstall bedankt sich bei euch, ihr tüchtigen "Arbeiterinnen", für euren tollen Einsatz!
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Dreißig Jahre Peerstall .....
Der Tag begann mit einem Ausritt. In einzelnen Grüppchen zu dritt, zu viert oder zu fünft starteten wir im Viertelstunden-Takt Richtung Wedel, um uns nach einem schönen Ritt wiederzutreffen auf dem Haidbrookhof. Dort durften wir unsere Ponies in die Freiheit einer großen Wiese entlassen.
Unsere Pferde begrüßten alle weiteren Ankömmlinge mit großer Begeisterung: Imponiergehabe, Schwebetrab, hoch aufgerichtete Köpfe und lautes Schnauben zeigten deutlich, daß die Ponies sich ja sooo lange ( mindestens zwei Stunden ) nicht gesehen hatten...
Besonders Gunnar, Grima und Jòn setzte die Tatsache, in fremder Umgebung bekannten Pferdegesichtern aus der eigenen Herde zu begegnen, in Erstaunen....
Nach ein wenig Warten kam endlich die letzte Gruppe angeritten, ordentlich und diszipliniert im Schritt, aufmerksam und konzentriert, hintereinander und mit vorschriftsmäßigem Abstand,
die letzten hundert Meter wurden die Pferde geführt, ebenso ordentlich, diszipliniert, aufmerksam und konzentriert,
und nur Insider wissen, was zwischen diesen beiden Bildern geschah. Aus Gründen der gebotenen Diskretion sei der Mantel des Schweigens darüber gebreitet....
Die Pferde interessierten sich jetzt für ihre Weide
und wir Reiterinnen konnten uns einer kleinen Stärkung und einem Sonnenbad zuwenden - Entspannung pur! Den Haidbrookern sei Dank für ihre Gastfreundschaft, wir haben sie sehr zu schätzen gewußt und bei ihnen eine erholsame Rast erlebt.
Nachdem alle Pferde wieder gesattelt waren
machten wir uns in einer großen Gruppe gemeinsam auf den Heimritt
durch den Klövensteen mit vielen Freunden....
...aus dem Peerstall und aus dem " Exil "
Unsere Ponies schritten zügig und gut gelaunt voran bei idealen Boden- verhältnissen und bestem Wetter
Wohlbehalten im Peerstall angekommen wurden wir von lieben Freunden begrüßt und mit zwei " Überraschungs-Vorführungen " erfreut:
von munteren Steckenpferdchen, die unseren Schulpferden verblüffend ähnlich sahen und auch deren sehr individuelle Reiteigenschaften perfekt imitierten...
und von einer phantasievollen Geschichte aus dem Peerstall -Leben der jüngeren Generation, die alle Zuschauer in ihren Bann zog. Lachen, Staunen, Schrecksekunden, Mitgefühl....eine emotionale, witzige und packende Story mit mitreißender Musik!
Bei diesen beiden Vorführungen erinnerte sich manch eine Zuschauerin an ihre eigene " Peerstall - Karriere ", an die erste Reitstunde, das erste Lieblingspferd, das erste Turnier, ein Pflegepferd, die lang ersehnte Reitpartnerschaft....
Wir danken allen für`s Kommen und Mitreiten, für Vorbereitungen und für`s Dabeisein, für`s Mitfeiern und für noch viel mehr....
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1.Juni 2010
1. Juni 2010 : Dreißig Jahre Peerstall Hildebrandt !
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Im Frühlingsmonat Mai
Wir trauern um unsere Pferde Beli, Ljufur und Svertingur. Gemeinsam sind sie über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie fehlen uns
Ljufi, der freundliche Schecke, hat dreißig Jahre seines langen Lebens bei uns im Peerstall verbracht. Fünfjährig kam er im Jahre 1980 aus Dänemark auf unseren Hof, und von Anfang an war er der Liebling der Jüngsten. Unzählige Kinderhände kraulten seine einmaligen, netten Schlappohren, streichelten sein braun - weißes Fell und zupften an seiner Mähne herum. Ljufis knuffiges Aussehen und seine freundliche Art verwandelten die ängstlichsten Kinder in mutige Pferdepfleger und unerschrockene Reiterlein. Jahrzehntelang war er ein perfekter Lehrer, der so vielen Kindern erste positive Reiterfahrungen schenkte. Er war zufieden mit sich und seiner Welt und es schien, als könnte er dieses Gefühl der Zufriedenheit an die ihm anvertrauten Kinder weitergeben. Ljufi vermittelte ihnen Sicherheit und Geborgenheit und seine Geduld war unerschütterlich.
Ganz anders dagegen Beli. Im Jahre 1986, damals neunjährig und immer noch ungeritten, kam er als verschrecktes kleines Wesen zu uns, mißtrauisch den Menschen und ihren Wünschen gegenüber. Schnell fühlte er sich bedrängt und suchte Rettung in der Flucht. Es dauerte lange Zeit, bis er unsere Annäherungsversuche nicht mehr abwies, die Pflege seines starken Sommerekzems duldete und sanfte Streicheleinheiten als angenehm empfinden konnte. Die fortgeschrittenen und geschickt reitenden Jugendlichen, die Beli in seinen ersten Jahren als Schulpferd reiten durften, werden die Unterrichtsstunden mit ihm als ein Abenteuer erlebt haben. Ein Abenteuer, welches mit klaren Regeln verbunden war: Kein Anklammern, keine raschelnden Regenjacken, keine flatternden Pullis, keine plötzlichen Bewegungen, keine wie auch immer gearteten Geräusche, sonst war es mit Belis Fassung und Tapferkeit vorbei......Erst viele Jahre später wurde er ausgeglichener und entwickelte sich zu einem verläßlichen Kinderpony.
Svertingur wurde fast einunddreißig Jahre alt. Sechs Jahre jung war er, als er 1985 den Peerstall für sich eroberte, und ein viertel Jahrhundert lebte er als Pensionspferd bei uns. Eine starke Pferde - persönlichkeit und in unserer Herde viele Jahre in der " Chefetage " vertreten. Seiner Reiterin zauberte er das berühmte Leuchten ins Gesicht, wenn er mit ihr im kraftvollen Tölt über die Bahnen preschte. Bis ins hohe Alter und selbst, als seine schwere Erkrankung ihn bereits deutlich gezeichnet hatte, folgte er aus der entferntesten Ecke des weitläufigen Auslaufs ihrem Ruf: Svertinguuuur....
Jahrzehntelang haben unsere " Oldies " ein erfülltes Pferdeleben geführt. Sie waren unsere Weggefährten. Vielen Menschen waren sie eine Bereicherung des Alltags und zu besonderen Zeiten. Sie begleiteten uns als Freunde und Lehrmeister, als Freizeitkumpel, Arbeitskollegen und Tröster in Seelennöten. Sie prägten unsere Lebenswege. Voller Trauer haben wir sie gehen lassen
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Löwenzahn: Sinfonie in Gelb
Heute, am 13. Mai vor fünfundzwanzig Jahren wurde unser Schulpferd BJARMI geboren
In einem Meer von gelben Löwenzahnblüten und beschützt von seiner Mama Valli, die ihn nicht aus den Augen ließ, verbrachte er seine ersten Lebenstage......
.....mit Ausruhen, Spielen, Trinken und Schlafen.
Wir wünschen unserem großen Bjarmi noch viele Geburtstage mit leckeren Löwenzahnblüten !
Auch der kleine schwarze Hund mit den weißen Socken gratuliert unserem Bjarmi zum fünfundzwanzigsten Geburtstag ......mit einem Geburtstagssträußchen aus frischen Löwenzahnblümchen !!!
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Kaspers Freund kommt zum Peerstall
Ein neues Pferd ist zum Peerstall gekommen, bald wird es unsere große bunte Herde kennenlernen. Das neue Pferd heißt Sigull und ist ein hübsch gescheckter Wallach. Wie Sigull den Weg zum Peerstall fand, das hat er seiner neuen Zweibeinerfamilie erzählt, und die hat seine Worte aufgeschrieben:
Vor einigen Wochen war mein Freund Kasper für drei Wochen bei uns auf dem Gestüt Norderheide. Wir kennen uns noch aus der Zeit, in der Kasper dort neben mir im Paddock stand. Kasper hat mir erzählt, dass es auf der anderen Seite der Elbe viel schöner sein soll. Da hat er mich neugierig gemacht. Wie es der Zufall so wollte, hat sich mein Besitzer dazu entschieden, mich zu verkaufen. Da habe ich mich an Kaspers Wort erinnert und mir überlegt, dass ich auch mal auf die andere Seite der Elbe möchte. Langer Rede kurzer Sinn, meine neue Zweibeinerfamilie ist vorbeigekommen und ich habe mich von meiner besten Seite gezeigt. Ich sehe unverwechselbar aus, meinen Namen kann man fehlerfrei aussprechen, ich bin kinderlieb und im Gegensaz zu meinem Freund Kasper aus den Kinderschuhen raus. Und nun habe ich eine neue Besitzerin und freue mich auf eine spannende Zeit bei euch... Ach ja, kurz zu mir. Ich war mal kurz ein Mann und bin zehn Jahre alt. Mein offizieller Name ist SIGULL, aber alle nennen mich SIGGI !!!
Das also waren Siggis Worte. Vor zwei Tagen ist er auf der nördlichen Seite der Elbe angekommen : Im Peerstall begrüßten kleine und große Zweibeiner voller Begeisterung und Freude den schwarzgescheckten Sigull
Falls Kasper und Sigull über ein Wiedersehen ebenso erfreut und begeistert waren wie die Menschen, so ließen sie sich diese Gefühle zumindest nicht anmerken - cool bleiben und gelangweilt tun war die Devise!
Wir wünschen Siggi eine gute Eingewöhnung in unsere Herde und eine schöne Zeit mit seinen neuen Reiterinnen. Und hoffen, daß er sich nördlich der Elbe bei seinem alten Kumpel Kasper rundherum wohlfühlen wird.
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Der erste Mai 2010
Das Fest des ersten Weideganges, oder besser, des ersten Weide - Erstürmens, fiel in diesem Jahr auf einen regnerischen kalten Maitag. Die Zuschauer bibberten in der Kälte und die Fotografen versteckten ihre digitalen Spielzeuge vor der Nässe.......
Während die Menschen froren, fieberten die Pferde dem Öffnen des Weidetores entgegen, um endlich wieder eine grüne Wiese mit gelben Blümchen in Besitz nehmen zu können.
Ganz schnell kehrten Ruhe und Zufriedenheit ein - die " Droge frisches grünes saftiges Gras " entfaltete ihre Wirkung !
Wir wünschen allen Pferden eine rundherum sättigende Weidezeit !
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Herzlichen Glückwunsch !
Wir gratulieren zum bestandenen bronzenen Reitabzeichen und zum bronzenen Töltabzeichen !!!
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Gute Wünsche zum Osterfest
Frohe Ostern
und einen
bunten und
sonnigen
Frühling
wünschen
Euch
Genia und Ekki
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Frühjahrsputzen
Der Frühling ist gekommen,
alle Pferde " fusseln ".
Ljufi ist seinen beiden Pflegerinnen
dankbar für den gründlichen
Rundum - Frühjahrsputz!
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Zukunftsgedanken
Noch bestimmt das kalte Winterwetter den Tagesablauf, aber....
irgendwann wird der Frühling kommen, der Schnee wird sich in Wasser auflösen und verschwinden, die Ponies werden aus ihrer Winterruhe erwachen und der Reitunterricht mit den Schulpferden wird wieder beginnen.
Die Reitunterrichtstage sind dann, wie vor der Winterpause, wieder Dienstag, Mittwoch und Freitag ( nachmittags ) und Sonnabend ( vormittags ). Liebe Reitschüler/innen, alle Reitgruppen werden so weitergeführt wie vor der Winterpause. Falls jedoch an eurem Reittermin etwas verändert werden soll, dann meldet euch doch bitte möglichst bald im Peerstall. Ruft uns an unter Tel. 04101 64904 oder schickt eine E-Mail an den Peerstall: peerstall-hildebrandt@t-online.de
Wir hoffen, euch ab dem 2. März 2010 alle wieder bei uns begrüßen zu können und freuen uns auf das Wiedersehen. Beli, Bjartur, Bjarmi, Reifur, Gandur, Gunnar und Grima sind munter und voller Tatendrang und erwarten euch !
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Gefühltes zur Wetterlage im Februar: Gefühlte Kälte: arktisch ! Gefühlte Schneemenge: hochalpin ! Gefühlte Glatteisgefahr: höchste Alarmstufe ! Und unsere Pferde ? Sind sie, wie einige Menschen, schon der weißen Pracht überdrüssig geworden ?
Schneemüdigkeit gibt es, zumindest bei Moldi, nur im wahrsten Sinne des Wortes.
Schneeübermut ist ein weit verbreitetes Phänomen, besonders die Füchse scheinen anfällig dafür zu sein
wer wie Jon Kontraste liebt, kann seine Nase mit dem weißen Schneepulver pudern...
.....wer lieber unauffällig bleibt wie Reifur, der kann mit der richtigen Tarnfarbe weiteren ergiebigen Schneefällen ganz gelassen entgegengähnen
An dem Tag, als - wegen vereister Straßen und unendlicher Neuschneemengen - zur Freude aller Beteiligten die Schule ausfiel, da wagte sich am späten Vormittag für ein paar Stunden die Sonne hervor.....
höchster Wohlfühlfaktor im weichen Schneebett für Bjarmi und alle anderen robusten Islandpferde.
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Winterkälte
Es wird kälter und kälter. Der Januar bringt uns eisige Temperaturen, Dauerfrost und viel Schnee..... Hat auch der Schneemann kalte Füße bekommen ?
Und ist, um dem abzuhelfen, auf den Zaun gehopst ? Oder hat er etwa Angst vor dem kleinen schwarzen Hund mit den weißen Söckchen ???
Aber nein, der will doch nur spielen !
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Gylfis neue Decke
Gylfi hat seine hübsche neue Abschwitzdecke eingeweiht und bedankt sich artig bei allen " Weihnachtsfrauen ", die ihn so nett damit beschenkt haben ! Vielen lieben Dank !!
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Neujahr 2010
Gyllir, in Erwartung des neues Jahres und seiner langersehnten, langerprobten und langbewährten Zweibeinerin, die heute endlich seine " offizielle und amtliche Vormundschaft " übernommen hat....
...denn am 1.Januar haben wir nicht nur das neue Jahr begrüßt, sondern auch eine frischgebackene Pferdebesitzerin und ihren "goldmähnigen" Fuchs hochleben lassen.
" Glückzupfen " Die guten Wünsche von Draumur und Bjarmi, die ihrem Kumpel Gyllir gratulieren, sind recht handfest... Gyllirs Ohren sind glücklicherweise zupf- und bißfest!
Wir gratulieren auch ( aber auf etwas sanftere Art und Weise ) und wünschen den beiden alles Gute und viele, viele schöne gemeinsame Stunden, Tage, Wochen und Jahre.